Kekse & Pralinen

Haselnuss-Panettone mit Cranberries und Weihnachtskekse-Allerlei

Die Weihnachtszeit hat bereits begonnen und Weihnachten rückt immer näher. Höchste Zeit also, sich dem weihnachtlichen Gebäck zu widmen. Bei uns gibt’s heute einen Haselnuss-Panettone mit Cranberries, Orangen-Plätzchen, Mürbeteig-Elche, Schokosterne, Orangen Linzer mit Bratapfelmarmelade und Nuss-Tacos.

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Für die Elchkekse habe ich ein einfach einen Mürbteig verwendet. Ein tolles Rezept findest du z.B. *hier*. Anschließend habe ich die Kekse in eine Schokoglasur gedippt. Ich habe dieses Mal eine fertige Glasur verwendet. Ein Rezept für eine Schokoglasur findet ihr aber auch *hier*.

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Für die Tannenbäume, die Sterne, die Orangen-Linzer und die Keksdeko habe ich folgendes Rezept verwendet:

Orangen-Plätzchen

  • 100 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 200 g Mehl (gesiebt)
  • 1 Pck. Dr. Oetker Finesse Orange
  • 1 Zitrone (Saft)

Die Butter und den Zucker mit einem Handrührgerät mixen. Anschließend das Eigelb hinzurühren. Die restlichen Zutaten beifügen und von Hand zu einem glatten Teig verarbeiten.
Auf einer Silikonmatte (oder Frischhaltefolie) ausrollen und die Kekse ausstechen. Ein Blech mit Backpapier belegen und die Plätzchen bei 180 ° ca. 8 – 10 Minuten goldgelb backen.

Die Tannenbäume habe ich genauso belassen – hier kommt der Orangengeschmack besonders gut durch. Die Sterne habe ich mit Schokoglasur überzogen bzw. verziert. Die Orangen-Linzer habe ich mit Bratapfelmarmelade bestrichen (Die schmecken sooo gut!). Die kleineren Kekse habe ich mit Schokoglasur und Zuckerperlen dekoriert.

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Auf den Panettone bin ich besonders stolz. Mein allererster Panettone und dann gleich so ein Erfolg 🙂 Allerdings muss ich gleich vorweg nehmen, dass ein Panettone viel Zeit in Anspruch nimmt, da er zwischen den einzelnen Arbeitsschritten immer wieder ruhen muss – ich habe mir einfach einen ganzen Tag Zeit genommen und dazwischen die anderen Kekse gemacht. Geschmacklich ist ein selbstgemachter Panettone aber wirklich etwas Besonderes!

Haselnuss Panettone mit Cranberries

  • 500 g Mehl (gesiebt)
  • 30 g Trockenhefe
  • 230 ml Milch
  • 150 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eigelb
  • 100 g Orangeat
  • 100 g Zitronat
  • 50 g Rosinen
  • 50 g gemahlene Haselnüsse (oder wahlweise Mandeln)

Das Mehl und die Hefe in eine Schüssel geben. Die Milch leicht erwärmen und die Hefe damit übergießen. Zugedeckt ca. 15 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit die Butter in einem Topf schmelzen und Zucker, Salz und Eigelbe hinzugeben. Vom Herd nehmen und mit einem Handrührgerät 1-2 Minuten schaumig schlagen, dann zum Mehl hinzugeben und mit den Knethaken (Teighaken!) des Handrührgeräts vorsichtig zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig wieder abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen.
Nun die restlichen Zutaten hinzugeben und von Hand in den Teig kneten. Dann wiederum zudecken und wieder ca. 20 Minuten gehen lassen.
Für den Boden der Backform (Durchmesser 18 cm) einen passenden Kreis (Backpapier) zurechtschneiden und die Seiten der Backform fetten und mehlen. Den Teig in die Backform füllen und ein letztes Mal zugedeckt 20 Minuten ruhen lassen. Anschließend bei 170° C zuerst 30 Minuten backen, dann die Hitze auf 120 ° reduzieren und weitere 20-25 Minuten backen. Teigprobe machen. Abkühlen lassen, dann erst aus der Backform lösen.
Tipp: Die Cranberries sollten vor dem Backen alle in den Teig gedrückt werden, da sie an der Oberfläche beim Backen sonst zu hart werden.
Staubzucker darüber sieben und servieren.

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So, und nun zum letzten Rezept, den Haselnuss-Tacos. Wahrscheinlich habt ihr euch schon gefragt, was denn das bitte sein soll. Nun ja, es sind in der Not entstandene Kekse, die geschmacklich aber komplett überzeugen. In der Not deshalb, weil ich eigentlich Kokosbusserl machen wollte und beim Loslegen bemerken musste, dass ich gar keine Kokosflocken gekauft hatte. Also, was tun? Da habe ich kurzerhand einfach die übrigen gemahlene Haselnüsse verwendet. Da die Kekse nach dem Backen optisch aber nicht gerade hübsch ausgesehen habe, habe ich beschlossen sie zu „Tacos“ zusammenzuklappen und in Schokolade zu tauchen. Eine geniale Idee, wie ich feststellen musste 😉 Im Geschmack sind sie nussig-schokoladig und dabei auch noch saftig.

Das Rezept dazu werde ich noch ergänzen; ich möchte es zur Sicherheit nochmal backen, damit es auch wirklich so gelingt, wie ich es oben angepriesen habe.

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18 Comments

  • Reply
    Miran Derea
    1. Dezember 2014 at 9:37

    Die sehen so gut aus! Und es ist alles wirklich schön und passend angerichtet, da kommt Stimmung auf 🙂 LG Andrea

    • Reply
      zuckerfreunde
      1. Dezember 2014 at 9:42

      Vielen Dank lieb Andrea und eine schöne Weihnachtszeit 🙂 Lg Elli

  • Reply
    Paleica
    1. Dezember 2014 at 9:46

    waaahnsinn, das sieht alles so toll aus! ich hab mir vorgenommen, heuer auch mal wieder kekse zu backen, mal sehen ob was draus wird 🙂

    • Reply
      zuckerfreunde
      1. Dezember 2014 at 10:37

      Dankeschön 🙂 Ja, trau dich ruhig 🙂 Selbstgemachte Kekse schmecken einfach besser! Lg Elli

      • Reply
        Paleica
        1. Dezember 2014 at 10:42

        da muss ich dir absolut recht geben! ich bin halt leider nicht so eine backfee, drum kommt das bei mir immer zub kurz 😉

  • Reply
    Dina
    1. Dezember 2014 at 11:21

    Liebe Elli, da weiß man ja gar nicht, wo man seine Zähne zuerst reingraben möchte 😉 Und ganz nebenbei: Ganz tolle Fotos – Kompliment!
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie eine schöne Vorweihnachtszeit.
    Liebe Grüße, Dina

    • Reply
      zuckerfreunde
      1. Dezember 2014 at 15:12

      Vielen herzlichen Dank liebe Dina! Das wünsche ich dir auch! Lg Elli

  • Reply
    Guido
    1. Dezember 2014 at 20:28

    *glotz*staun*
    Boah Elli! Toll! Das du einen ganzen Tag damit verbracht hast glaube ich gerne! Und dann hast du Dir auch noch die Zeit genommen alles so fein herzurichten udn toll abzulichten… Respekt!
    Jetzt sind aber wohl auch alle Keksdosen (vorerst) gefüllt, oder darf ich in Bälde neue tolle Kreationen erwarten?
    Liebe Grüße
    Guido

    • Reply
      zuckerfreunde
      1. Dezember 2014 at 20:36

      Hehe, danke Guido 🙂 Ja, die Kekse haben wirklich einige Dosen gefüllt 😉 Ich bin auf jeden Fall noch in weihnachtlicher Backlaune – es wird also noch was geben 😉 Weiß nur noch nicht, ob ich kommendes Wochenende dazu komme oder nächstes. Lass dich also überraschen. Bis dahin, genieß die Adventszeit und einen schönen Abend noch, Elli

  • Reply
    ullatrulla
    1. Dezember 2014 at 21:38

    Wow Elli, das ist ja mal ein prachtvoller Tisch voller Leckereien!! Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll. So viele interessante Rezepte. Gute, dass ich Panettone nicht mag, wenn der so lang dauert. Ich mache lieber was von den anderen Rezepten ;-).
    Liebe Grüße,
    Daniela

    • Reply
      zuckerfreunde
      2. Dezember 2014 at 9:33

      Herzlichen Dank liebe Daniela 🙂 Panettone mag ich auch nur zu Weihnachten – da schmeckt er mir dann aber besonders gut 😉 Viel Spaß noch beim Backen. Ganz liebe Grüße, Elli

  • Reply
    Liv
    1. Dezember 2014 at 22:14

    Liebe Elli,
    das sind sooo tolle Bilder! Die Kekse sehen alle richtig lecker aus!

    • Reply
      zuckerfreunde
      2. Dezember 2014 at 9:34

      Liebe Liv,
      Danke vielmals 🙂 Na dann, greif zu 😉
      Lg Elli

  • Reply
    Alex
    5. Dezember 2014 at 0:20

    Danke für Euer Rezept für die Orangen Plätzchen – https://heatneat.wordpress.com/2014/12/04/orangen-schokokekse/
    LG Alex

    • Reply
      zuckerfreunde
      5. Dezember 2014 at 9:46

      Das freut mich wirklich rieeesig, dass du es nachgebacken hast 🙂 Lg Elli

  • Reply
    anja zimtschnegge
    7. Dezember 2014 at 10:53

    Unglaublich – so viele leckerschöne plätzchen und der panettone ist auch perfekt gelungen ! habt ihr am ende die bratapfelmarmelade auch selbst gemacht ?? würe ich auch gern mal probieren. viele grüsse aus nürnberg von anja

    • Reply
      zuckerfreunde
      7. Dezember 2014 at 16:26

      Liebe Anja,
      Vielen herzlichen Dank für das nette Kompliment 🙂 Nein, die Bratapfelmarmelade haben wir nicht selber gemacht. Ich habe eine geschenkt bekommen aus unserer Region – die hat wirklich unglaublich gut geschmeckt. Aber eigentlich müsste man das auch selber machen können. Viel Erfolg dabei auf jeden Fall.
      Liebe Grüße,
      Elli

  • Reply
    Rotkelchen Linzer mit Hagebuttenmarmelade | LieberBacken
    10. Dezember 2015 at 11:17

    […] hier: Homemade Cantuccini, Lebkuchen-Zimtcreme mit Mandarinen, Chocolate Chip Cookies und das Weihnachtsallerlei vom letzten […]

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