Herzhaftes & Pikantes/ Italienische Genüsse

Cremige Tomaten-Tarte

Tomaten-Tarte mit Frischkäse

Die Tomatenernte bei uns ist fast zu Ende. In letzter Zeit gab es also öfters Gerichte mit frischen Tomaten. Eines davon war diese himmlisch cremige Tomaten-Tarte, die auch am nächsten Tag noch super schmeckt!

Tomaten-Tarte mit Frischkäse

Mürbeteig-Tarte mit Tomaten

Ich hatte ja beim Bruschetta-Beitrag versprochen noch zu berichten, wie es uns mit unseren selbstgezogenen Tomatenplanzen ergangen ist. Nun, Anfang September war es bei uns so weit. Der Großteil unserer Tomaten war reif und zum Pflücken bereit. Nur die Sorte, auf die ich am meisten gespannt war, noch nicht: die „Purple Calabas“. Bis auf eine der beiden Ochsenherz-Pflanzen sind alle sehr gut gewachsen und wir konnten über mehrere Wochen immer wieder Tomaten ernten. Die meisten aber eben erst vor gut 2 Wochen. Dann aber ordentlich und gleich mehrere Kilo.

Geschmacklich am besten sind die Ochenherzen und die Zuckerpflaumen ausgefallen. Am ertragreichsten war die Fleischtomate. Diese Woche werde ich die restlichen Tomaten holen müssen (auch die, die noch grün sind) – es ist nämlich schon ziemlich kalt bei uns. Dann müssen sie eben in der Küche gemeinsam mit ein paar Äpfeln nachreifen. Sobald ich ein paar fertige Purple Calabas fotografiert habe, stelle ich ein Bild auf Instagram. Wenn ihr mögt, könnt ihr vorbeischauen 🙂 –> *klick*

Parmesan

Tarte mit Tomaten und Käse

Tomaten Ochenherzen

Tomaten Tarte mit Mübeteig

Eine Tomaten-Tarte wollte ich schon länger backen und sie stand wirklich auch schon ewig auf meiner (endlosen und nicht kürzer werdenden) TO DO – Liste. Das Rezept für die Füllung ist aber recht spontan entstanden und ich war gleich beim ersten Versuch richtig zufrieden mit dem Geschmack.

Tomaten Tarte

Cremige Tomaten-Tarte

Boden: Mürbeteig

  • 200 g Mehl
  • 125 kalte Butter
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz

Die Butter in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Mehl in einer Schüssel kneten, bis sich Streusel bilden. Dann das Ei und das Salz zugeben und rasch zu einem homogenen Teig verarbeiten. Eine Teigkugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Dann ca. 90 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Die Backform mit Backpapier auslegen, dann den Teig darin ausbreiten. Überschüssiges Backpapier mit der Küchenschere wegschneiden.
Den Teig nun mit Backpapier belegen und mit getrockneten Hülsenfrüchten (z.B. Kichererbsen) belegen und ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backrohr bei 180 °C Umluft blind backen.

Füllung

  • 250 g Sauerrahm (Schmand)
  • 150 g Frischkäse
  • 50 ml frische Sahne (Schlagobers)
  • 2 Eier
  • 3 gehäufte EL Mehl
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • 400 g reife Tomaten
  • Olivenöl

Für die Füllung Sauerrahm, Frischkäse, Sahne, Eier und Mehl in einer Schüssel mit einem Schneebesen gut verrühren. Dann noch Salz, Pfeffer und Kräuter nach Belieben zugeben.

Die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden.

Sobald der Mürbeteig fertig vorgebacken ist, nimmt man die Backform kurz aus dem Backrohr und entfernt die Hülsenfrüchte und das Backpapier. Nun die Füllung in die Form über den Teig gießen und ca. 10-15 Minuten weiter backen, bis die Füllung zu stocken beginnt. Nun zügig im Backrohr die Füllung mit den Tomatenscheiben belegen (evtl. leicht andrücken) und mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl besprenkeln. Nochmals etwa 5-10 Minuten weiter backen.

Etwas auskühlen lassen und mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Tipp: Die Tarte schmeckt gekühlt auch am nächsten Tag noch super!

Cremige Tomaten Tarte

Leckere Tarte mit Tomaten und Parmesan

 

9 Comments

  • Reply
    Vilaya
    23. September 2015 at 9:14

    sehr schöne Bilder 🙂

  • Reply
    ichmussbacken
    23. September 2015 at 10:04

    Tomatentarte also.. Das habe ich wirklich noch nie probiert. Sieht aber toll aus und schmeckt sicher gut – vor allem mit eigenen Tomaten 🙂 ! Gratulation zum Ertrag!
    Meine letzten Tomaten hängen noch draußen, aber die muss ich jetzt auch reinholen. Es wird zu kalt.
    Liebe Grüße, Eva

    • Reply
      zuckerfreunde
      23. September 2015 at 10:29

      Danke, liebe Eva. Ja, geht uns eh auch so. Es sind ja leider nicht alle ganz reif – aber das Wetter zwingt uns auch sie reinzuholen. Wie sind deine dieses Jahr geschmacklich ausgefallen? Wie erwähnt sind bei uns v.a. die Ochsenherzen und die kleineren Sorten super ausgefallen – von den „Flaschentomaten“ waren wir aber eher enttäuscht. Ich weiß nicht, ob es an der extremen Hitze dieses Jahr lag oder wirklich an der Sorte, aber innen waren sie nicht gerade fleischig und im Geschmack eher fad. Die ersetzen wir nächstes Jahr dann durch Zebratomaten 😉 Viele liebe Grüße, Elli

  • Reply
    MaLu's Köstlichkeiten
    23. September 2015 at 10:51

    Ach, da ist ja die leckere Tomatentarte, die ich schon auf Instagram bewundert habe! Die sieht so toll aus, Elli! Und geschmeckt hat sie sicher super. Ich beneide dich um die tolle Tomatenernte. Wir haben in diesem Jahr gar keine … In weiser Voraussicht … Der Sommer im Norden war nicht so dolle 😔.
    Ganz liebe Grüße Maren

    • Reply
      zuckerfreunde
      23. September 2015 at 11:14

      Vielen Dank, liebe Maren. Ja, hat wirklich fantastisch geschmeckt.
      Dass ihr im Norden von der Sonne so benachteiligt wurdet, wusste ich zwar, aber nicht, dass es wirklich so extrem war in dem Fall. Schade, dass die Tomaten so darunter gelitten haben 🙁 Hoffentlich klappt es nächstes Jahr dann wieder! Mir persönlich war die Hitze dieses Jahr sowieso zu viel des Guten – vielleicht könnten wir ja das Wetter etwas gemäßigt kombinieren im nächsten Sommer 😉 Viele liebe Grüße, Elli

  • Reply
    marichen21
    8. Oktober 2015 at 9:36

    *schmunzel* *schmunzel*
    So was Ähnliches habe ich auch gemacht, ein bisschen Ähnlich! 🙂
    Aber bei mir wird es wieder ewig brauchen bis ich es poste! 🙂
    Auf jeden Fall schaut deine Tomaten-Tarte sehr, sehr fein aus!!!
    Viele liebe Grüße
    Maria!

    • Reply
      zuckerfreunde
      11. Oktober 2015 at 8:27

      Danke, liebe Maria. Ja, das kenne ich gut. Mir geht’s auch oft so, dass ich etwas backe und dann erst viel später dazu komme, es zu verbloggen 😉 Liebe Grüßle, Elli

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