Herzhaftes & Pikantes/ Suppen & Salate

Herbstliche Kürbissuppe

Kürbissuppe - einfaches Rezept

Heute teile ich endlich das lang versprochene Rezept für die Kürbissuppe mit euch. Entschuldigt die Verspätung. Aber ihr wisst ja – dank Blogumzug war wirklich einiges los. Das Rezept für die Suppe und einen Schwank aus unserem Garten möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten.

Einfache Kürbissuppe

Hokkaidokürbissuppe

Unsere Kürbisernte ist wirklich traumhaft ausgefallen. Kochen & Backen mit Gemüse aus Eigenbau macht einfach noch mehr Spaß. Gelegentlich stelle ich mir sogar vor, wie toll es wäre unseren gesamten Obst- und Gemüsebedarf aus Eigenanbau zu decken – aber dann fällt mir die wirklich harte Arbeit dazu ein. Nicht nur die körperliche, sondern v.a. auch der Kampf gegen diverse „Mitesser“ – Schnecken, Läuse, Ameisen, Kartoffelkäfer, etc. . Und da wir (fast) keine Chemie im Garten verwenden, ist der Kampf an manchen Tagen wirklich sehr viel härter, als meine romantische Vorstellung vom einfachen Leben.

Umso mehr freue ich mich dann, wenn wir wirklich auch etwas ernten können, das mit Liebe gehegt, gepflegt und gepflückt wurde 🙂

Wir haben in vor drei Wochen auch zwei Hochbeete (für die nächste Saison) aufgebaut und sind dabei etwas an unsere Grenzen gestoßen. Wir sind beide nämlich alles andere als begabte Gärtner oder Heimwerker. Bei uns geht das eher nach dem Prinzip „learning by doing“. Nach dem Spontankauf der Hochbeete standen wir dann im Garten mit einigen Fragen: „Worauf baut man eigentlich ein Hochbeet?“, „Was kommt da alles rein?“ „Wie schütze ich das Holz von Innen vor Feuchtigkeit?“ Zum Glück alles Fragen, die das Internet und unsere erfahrenen „Schrebi-Nachbarn“ beantworten konnten. Wir haben uns danach nochmals durch den Baumarkt gewühlt und uns mit Noppenfolie, Splitt und Gartenfliesen und Kleinkrams eingedeckt. Und, was soll ich sagen? Inzwischen haben wir unsere ersten Fliesen (halbwegs gerade) verlegt und tatsächlich zwei Hochbeete aufgebaut und könnten nicht stolzer auf unsere Leistung sein 😉

Kürbissuppe selber machen

Kübissuppe (Hokkaido)

Zutaten

  • ca. 600 g Fruchtfleisch (Hokkaido-Kürbis /geputzt & gewaschen)
  • 2-3 Kartoffeln, etwa 200 g
  • 2 Möhren, etwa 100 g
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 3 EL pflanzliches Öl (z.B. Sonnenblumenöl)

Den Kürbis in kleine Stücke schneiden. Die Kartoffeln und Möhren schälen und ebenfalls klein schneiden. Die Gemüsebrühe vorbereiten. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen klein hacken und mit dem Öl in einem großen Topf kurz anbraten. Dann das klein geschnittene Gemüse dazugeben und unter Rühren kurz anbraten. Mit der Brühe ablöschen. Bei mittlerer Hitze zugedeckt köcheln lassen, bis das Gemüse weich geworden ist – das kann je nachdem wie groß die Stücke geschnitten wurden 20-30 Minuten dauern. Anschließend mit dem Pürierstab alles fein pürieren und je nach Bedarf noch etwas Wasser dazugießen.

Das Rezept ist eher für eine „dickere“ Suppe angelegt. Wir essen sie manchmal auch als alternative Sauce zu Reis oder Nudeln. Das schmeckt wirklich ganz fabelhaft. Wer aber lieber dünnere/flüssigere Suppen mag, fügt einfach noch etwas mehr Wasser dazu – je nach Belieben.

Mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl servieren und warm genießen.

 

 

6 Comments

  • Reply
    allesistgut
    29. Oktober 2015 at 13:33

    Das sieht ja umwerfend lecker aus. Ich habe auch noch zwei Hokkaidokürbisse im Keller liegen, die darauf warten, verarbeitet zu werden. Oft mache ich noch eine Birne oder einen Apfel mit hinein. Das gibt auch ein schönes Aroma.
    Liebe Grüße.

    • Reply
      lieberbacken
      29. Oktober 2015 at 13:36

      Oh, supi! Ja, ich habe auch noch einige übrig – dann kann ich das mit dem Apfel bzw. der Birne auch noch probieren. Das ist sicher eine leckere Kombination. Danke für den Tipp! Liebe Grüße, Elli

  • Reply
    Maria Schneider
    29. Oktober 2015 at 13:41

    Liebe Elli!
    Feines Rezept!
    Wir lieben Kürbissuppe auch!
    Und lustig, ich habe mir diese Tage gerade die Fragen mit dem Hochbeet auch gestellt und vorallem, ist ein Hochbeet unten geschlossen?
    *räusper* *räusper*
    Habe noch nicht gegoogelt! 🙂 Aber wir haben hier bei uns im Hochhaus ein wunderbares Dach, das ich mit Frühjahr dann etwas begrünen, beblumen und vergemüsen will! 🙂
    Und da wären Hochbeeten genial!
    Na ja, bis Winterede werde ich hoffentlich etwas schlauer sein und schon einen Plan haben!
    Ich wünsche euch weiterhin viel Freude mit dem Schrebergarten!
    Viele liebe Grüße
    Maria!

    • Reply
      lieberbacken
      29. Oktober 2015 at 14:00

      Liebe Maria,
      Dankeschön 🙂
      Hehe, ja das ist wirklich witzig. Ja, unsere sind nach unten hin offen – damit Regenwasser abfließen kann. Wir haben Fliesen verlegt, damit das Holz nicht auf der Erde steht (geht ja dann schneller kaputt) und winzige Holzstückchen darunter geschoben, damit das Hochbeetholz nach Regen schneller trocknen kann. Ganz wichtig ist es NICHT die mitgelieferte „Teichfolie“ für den Schutz im Inneren zu nehmen. Da wurden wir im Schrebi von den „Alteingesessenen“ fast ausgelacht 😉 Die haben alle auf „Noppenfolie“ bestanden; damit das Holz (wenn das Beet befüllt ist) trotzdem atmen kann. Sonst schimmelt und fault es anscheinend innerhalb von 2-3 Jahren alles zusammen. Noppenfolie gibt’s im Hornbach in der Bauabteilung! (Und was ich auch lernen musste: Noppenfolie ist nicht diese durchsichtige Folie, die man zerdrücken kann 😉 sondern so schwarze/robuste, die man auf dem Bau verwendet.) Befüllen sollte es man nicht nur mit Erde, weil es dann (laut www) kein „Hochbeet“ ist, sondern nur ein „hohes Beet“. Da findest du aber sicher gleich was, wenn du im Internet suchst. V.a. viel Schnittholz gehört hinein. Bin schon ganz gespannt wie es bei euch ausgeht 🙂 Ihr seid ja handwerklich begabter als wir – vielleicht baut ihr sogar selber eins?? Es gibt ja eigentlich tolle Anleitungen (auch mit Europaletten & co.), aber das war uns dann doch eine Nummer zu groß.
      Viel Erfolg noch 🙂 Liebe Grüße, Elli

      • Reply
        Maria Schneider
        29. Oktober 2015 at 15:05

        Wow, da sied ihr ja wirklich am Werkeln wie die Wilden! 🙂
        Cool!
        Aber nein, dann ist das Hochbeet für uns gestorben, da auf dem Dach ja keine Erde sondern Betonboden ist!
        Aber irgendwelche Möglichkeiten werden sich sicher finden, um Kartoffeln und Co zu pflanzen!
        Habe mir schon Urban Gardening Bücher bestellt 🙂 , bin aber leider noch nicht zum Lesen gekommen! Hm!
        Na ja, irgendwann! 🙂 *huhuuu*
        Genieße noch den Tag!
        Viele liebe Grüße
        Maria!

        • Reply
          lieberbacken
          29. Oktober 2015 at 17:17

          Ja, doch. Wir bemühen uns 😉
          Also, ich glaube, dass du auf jeden Fall trotzdem was auf dem Dach aufstellen kannst – wahrscheinlich sogar ein Hochbeet. Nur kenn ich mich da nicht aus. Da sind die Urban Gardening Ratgeber bestimmt zuverlässiger 😉 Auf dem Dach wächst doch bestimmt auch fast alles, wie in einem Garten, wenn man es richtig anstellt. Da musst du dich sicher nicht verkopfen. Und ziemlich cool ist es ja auch 🙂 V.a. hast du wahrscheinlich weniger Probleme mit diversen Schädlingen. Mäuse verirren sich dann doch eher nicht auf’s Dach. Hoffentlich gibt’s viele Fotos vom fertigen Projekt. Ich finde das Thema Urban Gardening auch ganz spannend. Ganz viel Erfolg beim Austoben wünsche ich euch auf jeden Fall! Liebe Grüße, Elli

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